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Antworten auf Wagner: Tristan und Isolde
Werkeinführung von Jürgen-Volker Ern
Richard Wagners „Tristan und Isolde" verständlich erklärt: Jürgen-Volker Ern, Einführungsredner am Opernhaus Zürich und bei den Bayreuther Festspielen, schildert Wagners Lebensumstände zur Zeit der Entstehung, führt durch Handlung und Interpretation und erläutert anhand der berühmten „Morgenbeichte" an Mathilde Wesendonck die Konzeption des Werks. Anschließend erläutert er die Musik: Die Pianistin Won Choi spielt die Schlüsselstellen am Klavier ein – vom Tristan-Akkord und den drei Vorspielen über „O sink hernieder, Nacht der Liebe" und den Monolog des König Marke bis zu Isoldes „Mild und leise". Eine Betrachtung zur Wirkung des Werks beschließt den Vortrag.
Ideal zur Vorbereitung auf den Opernbesuch oder zum vertiefenden Nachhören.
22 Titel · Gesamtlaufzeit 78 Minuten
Vortrag in deutscher Sprache mit Klavierbeispielen
Autor und Sprecher: Jürgen-Volker Ern · Klavier: Won Choi · Tonmeister: Joachim Müller
Download als MP3 (320 kbit/s) und FLAC (verlustfrei, CD-Qualität)
Identisch mit der CD-Ausgabe (EAN 4260019750389) aus der Reihe „Antworten auf Wagner"
Nach dem Kauf erhalten Sie den Download-Link per E-Mail; das Album wird als ZIP-Datei bereitgestellt.
Kurzfassung zur Oper
„Tristan und Isolde", von Wagner als „Handlung in drei Aufzügen" bezeichnet, entstand 1857 bis 1859 nach dem Versepos Gottfrieds von Straßburg – in den Jahren der Beziehung zu Mathilde Wesendonck, die in der sogenannten Morgenbeichte, einem von Wagners Frau Minna abgefangenen Brief, ihren Niederschlag fand. Nach jahrelang gescheiterten Versuchen (Wien gab das Werk als unaufführbar zurück) fand die Uraufführung am 10. Juni 1865 in München unter Hans von Bülow statt, ermöglicht durch König Ludwig II. Musikhistorisch markiert das Werk eine Zäsur: Der gleich zu Beginn erklingende „Tristan-Akkord" und die durchgehend chromatische, nie zur Ruhe kommende Harmonik lösten die klassische Tonalität so weit auf, dass man den Beginn der musikalischen Moderne hier ansetzt. Die äußere Handlung ist auf ein Minimum reduziert; das Drama spielt sich im Inneren der Figuren ab.
Zur Handlung: Tristan bringt die irische Königstochter Isolde als Braut für seinen Onkel, König Marke von Cornwall, übers Meer. Isolde hatte ihn einst als verwundeten „Tantris" geheilt, obwohl er ihren Verlobten Morold getötet hatte, und ihn aus Liebe verschont. Gedemütigt will sie mit ihm den Todestrank trinken; ihre Vertraute Brangäne tauscht ihn gegen den Liebestrank. Im zweiten Aufzug feiern beide in der Nacht ihre Liebe als Flucht aus der Welt des Tages, bis Marke und der Verräter Melot sie überraschen; Marke klagt tief verletzt, Tristan lässt sich von Melot verwunden. Auf seiner Burg Kareol wartet der Sterbende in Fieberträumen auf Isolde; sie kommt, und er stirbt in ihren Armen. Marke, gekommen, um zu vergeben, trifft zu spät ein. Isolde folgt Tristan im „Liebestod" in die Nacht.
Werkeinführung von Jürgen-Volker Ern
Richard Wagners „Tristan und Isolde" verständlich erklärt: Jürgen-Volker Ern, Einführungsredner am Opernhaus Zürich und bei den Bayreuther Festspielen, schildert Wagners Lebensumstände zur Zeit der Entstehung, führt durch Handlung und Interpretation und erläutert anhand der berühmten „Morgenbeichte" an Mathilde Wesendonck die Konzeption des Werks. Anschließend erläutert er die Musik: Die Pianistin Won Choi spielt die Schlüsselstellen am Klavier ein – vom Tristan-Akkord und den drei Vorspielen über „O sink hernieder, Nacht der Liebe" und den Monolog des König Marke bis zu Isoldes „Mild und leise". Eine Betrachtung zur Wirkung des Werks beschließt den Vortrag.
Ideal zur Vorbereitung auf den Opernbesuch oder zum vertiefenden Nachhören.
22 Titel · Gesamtlaufzeit 78 Minuten
Vortrag in deutscher Sprache mit Klavierbeispielen
Autor und Sprecher: Jürgen-Volker Ern · Klavier: Won Choi · Tonmeister: Joachim Müller
Download als MP3 (320 kbit/s) und FLAC (verlustfrei, CD-Qualität)
Identisch mit der CD-Ausgabe (EAN 4260019750389) aus der Reihe „Antworten auf Wagner"
Nach dem Kauf erhalten Sie den Download-Link per E-Mail; das Album wird als ZIP-Datei bereitgestellt.
Kurzfassung zur Oper
„Tristan und Isolde", von Wagner als „Handlung in drei Aufzügen" bezeichnet, entstand 1857 bis 1859 nach dem Versepos Gottfrieds von Straßburg – in den Jahren der Beziehung zu Mathilde Wesendonck, die in der sogenannten Morgenbeichte, einem von Wagners Frau Minna abgefangenen Brief, ihren Niederschlag fand. Nach jahrelang gescheiterten Versuchen (Wien gab das Werk als unaufführbar zurück) fand die Uraufführung am 10. Juni 1865 in München unter Hans von Bülow statt, ermöglicht durch König Ludwig II. Musikhistorisch markiert das Werk eine Zäsur: Der gleich zu Beginn erklingende „Tristan-Akkord" und die durchgehend chromatische, nie zur Ruhe kommende Harmonik lösten die klassische Tonalität so weit auf, dass man den Beginn der musikalischen Moderne hier ansetzt. Die äußere Handlung ist auf ein Minimum reduziert; das Drama spielt sich im Inneren der Figuren ab.
Zur Handlung: Tristan bringt die irische Königstochter Isolde als Braut für seinen Onkel, König Marke von Cornwall, übers Meer. Isolde hatte ihn einst als verwundeten „Tantris" geheilt, obwohl er ihren Verlobten Morold getötet hatte, und ihn aus Liebe verschont. Gedemütigt will sie mit ihm den Todestrank trinken; ihre Vertraute Brangäne tauscht ihn gegen den Liebestrank. Im zweiten Aufzug feiern beide in der Nacht ihre Liebe als Flucht aus der Welt des Tages, bis Marke und der Verräter Melot sie überraschen; Marke klagt tief verletzt, Tristan lässt sich von Melot verwunden. Auf seiner Burg Kareol wartet der Sterbende in Fieberträumen auf Isolde; sie kommt, und er stirbt in ihren Armen. Marke, gekommen, um zu vergeben, trifft zu spät ein. Isolde folgt Tristan im „Liebestod" in die Nacht.