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Antworten auf Wagner: Tannhäuser
Werkeinführung von Jürgen-Volker Ern
Richard Wagners „Tannhäuser" verständlich erklärt: Jürgen-Volker Ern, Einführungsredner am Opernhaus Zürich und bei den Bayreuther Festspielen, erläutert die Konzeption des Werks zwischen Venusberg und Wartburg, führt durch die Handlung und fragt nach der Aktualität dieser Oper über Sinnlichkeit, Schuld und Erlösung. Anschließend erläutert er die Musik: Die Pianistin Won Choi spielt die Schlüsselszenen am Klavier ein – von der Ouvertüre mit Pilgerchor und Venusberg über das Bacchanal der Pariser Fassung, die Hallenarie und den Einzug der Gäste bis zum Lied an den Abendstern und zur Romerzählung.
Ideal zur Vorbereitung auf den Opernbesuch oder zum vertiefenden Nachhören.
20 Titel · Gesamtlaufzeit 61 Minuten
Vortrag in deutscher Sprache mit Klavierbeispielen
Autor und Sprecher: Jürgen-Volker Ern · Klavier: Won Choi · Tonmeister: Joachim Müller
Download als MP3 (320 kbit/s) und FLAC (verlustfrei, CD-Qualität)
Identisch mit der CD-Ausgabe (EAN 4260019750273) aus der Reihe „Antworten auf Wagner"
Nach dem Kauf erhalten Sie den Download-Link per E-Mail; das Album wird als ZIP-Datei bereitgestellt.
Kurzfassung zur Oper
„Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg" ist eine große romantische Oper in drei Akten, Text von Wagner nach mittelalterlichen Sagen um den Minnesänger Tannhäuser und den Sängerkrieg. Die Uraufführung fand am 19. Oktober 1845 in Dresden statt. Für Paris überarbeitete Wagner das Werk 1861 grundlegend – mit dem ausgedehnten Venusberg-Bacchanal im Stil von „Tristan" – und löste damit einen der berühmtesten Theaterskandale des 19. Jahrhunderts aus. Noch kurz vor seinem Tod sagte er, er schulde der Welt noch einen „Tannhäuser"; bis heute existieren Dresdner und Pariser Fassung nebeneinander. Die Oper lebt vom Gegensatz zweier Klangwelten: dem chromatisch-sinnlichen Venusberg und der diatonisch-feierlichen Welt von Pilgerchor und Wartburg.
Zur Handlung: Der Sänger Tannhäuser hat lange im Venusberg gelebt, sehnt sich aber nach der Welt zurück und befreit sich mit der Anrufung Marias. Auf der Wartburg erwarten ihn die Landgrafennichte Elisabeth, die ihn liebt, und sein Freund Wolfram. Beim Sängerkrieg, in dem das Wesen der Liebe besungen werden soll, preist Tannhäuser die sinnliche Liebe und verrät damit seinen Aufenthalt bei Venus; nur Elisabeths Fürbitte rettet ihn vor den Schwertern der Ritter. Er schließt sich den Pilgern nach Rom an, um Vergebung zu erlangen. Doch der Papst verweigert sie: Eher werde sein Stab grünen, als dass Tannhäuser erlöst werde. Verzweifelt will er in den Venusberg zurück, als Wolfram den Namen Elisabeths ausspricht – sie ist gestorben, nachdem sie ihr Leben für ihn geopfert hat. Tannhäuser sinkt an ihrer Bahre tot nieder; Pilger bringen den Stab des Papstes, der Blätter trägt: das Zeichen der Erlösung.
Werkeinführung von Jürgen-Volker Ern
Richard Wagners „Tannhäuser" verständlich erklärt: Jürgen-Volker Ern, Einführungsredner am Opernhaus Zürich und bei den Bayreuther Festspielen, erläutert die Konzeption des Werks zwischen Venusberg und Wartburg, führt durch die Handlung und fragt nach der Aktualität dieser Oper über Sinnlichkeit, Schuld und Erlösung. Anschließend erläutert er die Musik: Die Pianistin Won Choi spielt die Schlüsselszenen am Klavier ein – von der Ouvertüre mit Pilgerchor und Venusberg über das Bacchanal der Pariser Fassung, die Hallenarie und den Einzug der Gäste bis zum Lied an den Abendstern und zur Romerzählung.
Ideal zur Vorbereitung auf den Opernbesuch oder zum vertiefenden Nachhören.
20 Titel · Gesamtlaufzeit 61 Minuten
Vortrag in deutscher Sprache mit Klavierbeispielen
Autor und Sprecher: Jürgen-Volker Ern · Klavier: Won Choi · Tonmeister: Joachim Müller
Download als MP3 (320 kbit/s) und FLAC (verlustfrei, CD-Qualität)
Identisch mit der CD-Ausgabe (EAN 4260019750273) aus der Reihe „Antworten auf Wagner"
Nach dem Kauf erhalten Sie den Download-Link per E-Mail; das Album wird als ZIP-Datei bereitgestellt.
Kurzfassung zur Oper
„Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg" ist eine große romantische Oper in drei Akten, Text von Wagner nach mittelalterlichen Sagen um den Minnesänger Tannhäuser und den Sängerkrieg. Die Uraufführung fand am 19. Oktober 1845 in Dresden statt. Für Paris überarbeitete Wagner das Werk 1861 grundlegend – mit dem ausgedehnten Venusberg-Bacchanal im Stil von „Tristan" – und löste damit einen der berühmtesten Theaterskandale des 19. Jahrhunderts aus. Noch kurz vor seinem Tod sagte er, er schulde der Welt noch einen „Tannhäuser"; bis heute existieren Dresdner und Pariser Fassung nebeneinander. Die Oper lebt vom Gegensatz zweier Klangwelten: dem chromatisch-sinnlichen Venusberg und der diatonisch-feierlichen Welt von Pilgerchor und Wartburg.
Zur Handlung: Der Sänger Tannhäuser hat lange im Venusberg gelebt, sehnt sich aber nach der Welt zurück und befreit sich mit der Anrufung Marias. Auf der Wartburg erwarten ihn die Landgrafennichte Elisabeth, die ihn liebt, und sein Freund Wolfram. Beim Sängerkrieg, in dem das Wesen der Liebe besungen werden soll, preist Tannhäuser die sinnliche Liebe und verrät damit seinen Aufenthalt bei Venus; nur Elisabeths Fürbitte rettet ihn vor den Schwertern der Ritter. Er schließt sich den Pilgern nach Rom an, um Vergebung zu erlangen. Doch der Papst verweigert sie: Eher werde sein Stab grünen, als dass Tannhäuser erlöst werde. Verzweifelt will er in den Venusberg zurück, als Wolfram den Namen Elisabeths ausspricht – sie ist gestorben, nachdem sie ihr Leben für ihn geopfert hat. Tannhäuser sinkt an ihrer Bahre tot nieder; Pilger bringen den Stab des Papstes, der Blätter trägt: das Zeichen der Erlösung.