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Antworten auf Wagner: Siegfried
Werkeinführung von Jürgen-Volker Ern
Der zweite Tag von Wagners „Ring des Nibelungen" verständlich erklärt: Jürgen-Volker Ern, Einführungsredner am Opernhaus Zürich und bei den Bayreuther Festspielen, beleuchtet die politische Dimension der Siegfried-Figur, zeichnet den Weg von Wagners erstem Entwurf „Siegfrieds Tod" zur Tetralogie nach und führt durch Vorgeschichte, Handlung und Symbolik der drei Akte. Anschließend erläutert er die Musik: Die Pianistin Won Choi spielt die Schlüsselszenen am Klavier ein – von der Wissenswette und der Schwertschmiedung über das Waldweben und die Erda-Szene bis zu Brünnhildes Erwachen.
Ideal zur Vorbereitung auf den Opernbesuch oder zum vertiefenden Nachhören.
18 Titel · Gesamtlaufzeit 73 Minuten
Vortrag in deutscher Sprache mit Klavierbeispielen
Autor und Sprecher: Jürgen-Volker Ern · Klavier: Won Choi · Tonmeister: Joachim Müller
Download als MP3 (320 kbit/s) und FLAC (verlustfrei, CD-Qualität)
Identisch mit der CD-Ausgabe (EAN 4260019750297) aus der Reihe „Antworten auf Wagner"
Nach dem Kauf erhalten Sie den Download-Link per E-Mail; das Album wird als ZIP-Datei bereitgestellt.
Kurzfassung zur Oper
„Siegfried" ist der „zweite Tag" des Bühnenfestspiels „Der Ring des Nibelungen", Text und Musik von Wagner. Uraufgeführt wurde das Werk am 16. August 1876 im Rahmen des ersten vollständigen Ring-Zyklus bei den Bayreuther Festspielen. Seine Entstehung ist ungewöhnlich: Wagner brach die Komposition 1857 mitten im zweiten Akt ab, schrieb in den folgenden zwölf Jahren „Tristan und Isolde" und „Die Meistersinger von Nürnberg" und vollendete „Siegfried" erst 1871 – der Stilwandel zwischen den beiden Hälften ist hörbar. Das Werk ist der heiterste und naturnächste Teil des Rings, mit Waldweben, Vogelstimme und volksliedhaften Tönen, bevor es im dritten Akt in die große Form der Erda-Szene und des Liebesduetts mündet.
Zur Handlung: Der Zwerg Mime hat den Waisen Siegfried im Wald aufgezogen, um durch ihn an den Ring zu kommen, den der Riese Fafner in Drachengestalt bewacht. Wotan, als „Wanderer" verkleidet, prophezeit Mime in einer Wissenswette, dass nur ein Furchtloser das zerbrochene Schwert Nothung neu schmieden wird. Siegfried tut es, erschlägt Fafner, kostet von dessen Blut und versteht nun die Sprache der Vögel – und die wahren, mörderischen Gedanken Mimes, den er tötet. Ein Waldvogel weist ihm den Weg zu Brünnhilde. Im dritten Akt befragt Wotan die Urmutter Erda nach dem Ende der Götter, stellt sich Siegfried in den Weg und lässt sich von ihm den Speer zerschlagen – die alte Ordnung weicht. Siegfried durchschreitet den Feuerring, erweckt Brünnhilde mit einem Kuss und lernt zum ersten Mal die Furcht kennen; in einem ekstatischen Duett schwören sich beide ewige Liebe.
Werkeinführung von Jürgen-Volker Ern
Der zweite Tag von Wagners „Ring des Nibelungen" verständlich erklärt: Jürgen-Volker Ern, Einführungsredner am Opernhaus Zürich und bei den Bayreuther Festspielen, beleuchtet die politische Dimension der Siegfried-Figur, zeichnet den Weg von Wagners erstem Entwurf „Siegfrieds Tod" zur Tetralogie nach und führt durch Vorgeschichte, Handlung und Symbolik der drei Akte. Anschließend erläutert er die Musik: Die Pianistin Won Choi spielt die Schlüsselszenen am Klavier ein – von der Wissenswette und der Schwertschmiedung über das Waldweben und die Erda-Szene bis zu Brünnhildes Erwachen.
Ideal zur Vorbereitung auf den Opernbesuch oder zum vertiefenden Nachhören.
18 Titel · Gesamtlaufzeit 73 Minuten
Vortrag in deutscher Sprache mit Klavierbeispielen
Autor und Sprecher: Jürgen-Volker Ern · Klavier: Won Choi · Tonmeister: Joachim Müller
Download als MP3 (320 kbit/s) und FLAC (verlustfrei, CD-Qualität)
Identisch mit der CD-Ausgabe (EAN 4260019750297) aus der Reihe „Antworten auf Wagner"
Nach dem Kauf erhalten Sie den Download-Link per E-Mail; das Album wird als ZIP-Datei bereitgestellt.
Kurzfassung zur Oper
„Siegfried" ist der „zweite Tag" des Bühnenfestspiels „Der Ring des Nibelungen", Text und Musik von Wagner. Uraufgeführt wurde das Werk am 16. August 1876 im Rahmen des ersten vollständigen Ring-Zyklus bei den Bayreuther Festspielen. Seine Entstehung ist ungewöhnlich: Wagner brach die Komposition 1857 mitten im zweiten Akt ab, schrieb in den folgenden zwölf Jahren „Tristan und Isolde" und „Die Meistersinger von Nürnberg" und vollendete „Siegfried" erst 1871 – der Stilwandel zwischen den beiden Hälften ist hörbar. Das Werk ist der heiterste und naturnächste Teil des Rings, mit Waldweben, Vogelstimme und volksliedhaften Tönen, bevor es im dritten Akt in die große Form der Erda-Szene und des Liebesduetts mündet.
Zur Handlung: Der Zwerg Mime hat den Waisen Siegfried im Wald aufgezogen, um durch ihn an den Ring zu kommen, den der Riese Fafner in Drachengestalt bewacht. Wotan, als „Wanderer" verkleidet, prophezeit Mime in einer Wissenswette, dass nur ein Furchtloser das zerbrochene Schwert Nothung neu schmieden wird. Siegfried tut es, erschlägt Fafner, kostet von dessen Blut und versteht nun die Sprache der Vögel – und die wahren, mörderischen Gedanken Mimes, den er tötet. Ein Waldvogel weist ihm den Weg zu Brünnhilde. Im dritten Akt befragt Wotan die Urmutter Erda nach dem Ende der Götter, stellt sich Siegfried in den Weg und lässt sich von ihm den Speer zerschlagen – die alte Ordnung weicht. Siegfried durchschreitet den Feuerring, erweckt Brünnhilde mit einem Kuss und lernt zum ersten Mal die Furcht kennen; in einem ekstatischen Duett schwören sich beide ewige Liebe.