Antworten auf Wagner: Parsifal

15,00 €

Werkeinführung von Jürgen-Volker Ern (Doppelalbum)

Richard Wagners letztes Werk verständlich erklärt: Jürgen-Volker Ern, Einführungsredner am Opernhaus Zürich und bei den Bayreuther Festspielen, stellt die Frage, ob „Parsifal" Bühnenweihfestspiel oder extremistisches Spätwerk ist, führt durch Vorgeschichte, Handlung und Symbolik der drei Aufzüge und deutet den rätselhaften Schlusssatz „Erlösung dem Erlöser". Auf dem zweiten Teil erläutert er die Musik: Die Pianistin Won Choi spielt die Beispiele am Klavier ein – vom Abendmahl-Motiv über Amfortas' Klage und die Herzeleide-Erzählung bis zu den Verwandlungsmusiken und dem Karfreitagszauber.

Ideal zur Vorbereitung auf den Opernbesuch oder zum vertiefenden Nachhören.

  • 23 Titel in zwei Teilen · Gesamtlaufzeit 78 Minuten

  • Teil 1: Vortrag (33 Minuten) · Teil 2: Musik mit Klavierbeispielen (45 Minuten)

  • Autor und Sprecher: Jürgen-Volker Ern · Klavier: Won Choi · Tonmeister: Joachim Müller

  • Download als MP3 (320 kbit/s) und FLAC (verlustfrei, CD-Qualität)

  • Identisch mit der Doppel-CD (EAN 4260019750372) aus der Reihe „Antworten auf Wagner"

Nach dem Kauf erhalten Sie den Download-Link per E-Mail; das Album wird als ZIP-Datei bereitgestellt.

Kurzfassung zur Oper

„Parsifal" ist Wagners letztes Bühnenwerk, von ihm selbst nicht Oper, sondern „Bühnenweihfestspiel" genannt. Text und Musik stammen von Wagner, der Stoff geht auf Wolfram von Eschenbachs „Parzival" zurück. Die Uraufführung fand am 26. Juli 1882 im Bayreuther Festspielhaus unter Hermann Levi statt, ein halbes Jahr vor Wagners Tod; bis 1913 durfte das Werk ausschließlich in Bayreuth aufgeführt werden. Musikalisch ist es Wagners verinnerlichtstes Werk: langsame Tempi, ein chorisch-sakraler Ton, die Verwandlungsmusiken und der Karfreitagszauber gehören zu seinen eindringlichsten Partiturseiten. Zugleich ist „Parsifal" mit seiner Verbindung von christlicher Symbolik, Mitleidsethik und Reinheitsvorstellungen bis heute umstritten.

Zur Handlung: Die Gralsritter auf Monsalvat hüten Gral und heiligen Speer, doch ihr König Amfortas hat den Speer an den Zauberer Klingsor verloren und leidet an einer unheilbaren Wunde. Nur „der reine Tor, durch Mitleid wissend" kann ihn heilen. Der ahnungslose Parsifal gelangt zur Gralsburg, versteht die Gralsfeier nicht und wird von Gurnemanz fortgejagt. In Klingsors Zaubergarten widersteht er den Blumenmädchen und der Verführung durch Kundry – ihr Kuss lässt ihn Amfortas' Schmerz begreifen. Er fängt den Speer, den Klingsor nach ihm wirft, und das Zauberreich versinkt. Nach Jahren der Irrfahrt kehrt Parsifal an einem Karfreitag zurück, wird von Gurnemanz zum König gesalbt, heilt Amfortas mit dem Speer und enthüllt den Gral; Kundry sinkt erlöst zu Boden.

Werkeinführung von Jürgen-Volker Ern (Doppelalbum)

Richard Wagners letztes Werk verständlich erklärt: Jürgen-Volker Ern, Einführungsredner am Opernhaus Zürich und bei den Bayreuther Festspielen, stellt die Frage, ob „Parsifal" Bühnenweihfestspiel oder extremistisches Spätwerk ist, führt durch Vorgeschichte, Handlung und Symbolik der drei Aufzüge und deutet den rätselhaften Schlusssatz „Erlösung dem Erlöser". Auf dem zweiten Teil erläutert er die Musik: Die Pianistin Won Choi spielt die Beispiele am Klavier ein – vom Abendmahl-Motiv über Amfortas' Klage und die Herzeleide-Erzählung bis zu den Verwandlungsmusiken und dem Karfreitagszauber.

Ideal zur Vorbereitung auf den Opernbesuch oder zum vertiefenden Nachhören.

  • 23 Titel in zwei Teilen · Gesamtlaufzeit 78 Minuten

  • Teil 1: Vortrag (33 Minuten) · Teil 2: Musik mit Klavierbeispielen (45 Minuten)

  • Autor und Sprecher: Jürgen-Volker Ern · Klavier: Won Choi · Tonmeister: Joachim Müller

  • Download als MP3 (320 kbit/s) und FLAC (verlustfrei, CD-Qualität)

  • Identisch mit der Doppel-CD (EAN 4260019750372) aus der Reihe „Antworten auf Wagner"

Nach dem Kauf erhalten Sie den Download-Link per E-Mail; das Album wird als ZIP-Datei bereitgestellt.

Kurzfassung zur Oper

„Parsifal" ist Wagners letztes Bühnenwerk, von ihm selbst nicht Oper, sondern „Bühnenweihfestspiel" genannt. Text und Musik stammen von Wagner, der Stoff geht auf Wolfram von Eschenbachs „Parzival" zurück. Die Uraufführung fand am 26. Juli 1882 im Bayreuther Festspielhaus unter Hermann Levi statt, ein halbes Jahr vor Wagners Tod; bis 1913 durfte das Werk ausschließlich in Bayreuth aufgeführt werden. Musikalisch ist es Wagners verinnerlichtstes Werk: langsame Tempi, ein chorisch-sakraler Ton, die Verwandlungsmusiken und der Karfreitagszauber gehören zu seinen eindringlichsten Partiturseiten. Zugleich ist „Parsifal" mit seiner Verbindung von christlicher Symbolik, Mitleidsethik und Reinheitsvorstellungen bis heute umstritten.

Zur Handlung: Die Gralsritter auf Monsalvat hüten Gral und heiligen Speer, doch ihr König Amfortas hat den Speer an den Zauberer Klingsor verloren und leidet an einer unheilbaren Wunde. Nur „der reine Tor, durch Mitleid wissend" kann ihn heilen. Der ahnungslose Parsifal gelangt zur Gralsburg, versteht die Gralsfeier nicht und wird von Gurnemanz fortgejagt. In Klingsors Zaubergarten widersteht er den Blumenmädchen und der Verführung durch Kundry – ihr Kuss lässt ihn Amfortas' Schmerz begreifen. Er fängt den Speer, den Klingsor nach ihm wirft, und das Zauberreich versinkt. Nach Jahren der Irrfahrt kehrt Parsifal an einem Karfreitag zurück, wird von Gurnemanz zum König gesalbt, heilt Amfortas mit dem Speer und enthüllt den Gral; Kundry sinkt erlöst zu Boden.