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Antworten auf Wagner: Die Walküre
Werkeinführung von Jürgen-Volker Ern
Der erste Tag von Wagners „Ring des Nibelungen" verständlich erklärt: Jürgen-Volker Ern, Einführungsredner am Opernhaus Zürich und bei den Bayreuther Festspielen, zeigt, wie die Revolution von 1848 in das Werk hineinwirkt, und führt durch Handlung und Symbolik der drei Aufzüge – von der Flucht Siegmunds bis zu Wotans Abschied. Anschließend erläutert er die Musik: Die Pianistin Won Choi spielt Leitmotive und Schlüsselszenen am Klavier ein – vom Orchestervorspiel über die Schwertfanfare und „Winterstürme wichen dem Wonnemond" bis zur Todesverkündigung und zu Wotans Abschied. Den Abschluss bildet eine Deutung der „Walküre" als Lebensmitschrift Wagners.
Ideal zur Vorbereitung auf den Opernbesuch oder zum vertiefenden Nachhören.
21 Titel · Gesamtlaufzeit 76 Minuten
Vortrag in deutscher Sprache mit Klavierbeispielen
Autor und Sprecher: Jürgen-Volker Ern · Klavier: Won Choi · Tonmeister: Joachim Müller
Download als MP3 (320 kbit/s) und FLAC (verlustfrei, CD-Qualität)
Identisch mit der CD-Ausgabe (EAN 4260019750327) aus der Reihe „Antworten auf Wagner"
Nach dem Kauf erhalten Sie den Download-Link per E-Mail; das Album wird als ZIP-Datei bereitgestellt.
Kurzfassung zur Oper
„Die Walküre" ist der „erste Tag" des Bühnenfestspiels „Der Ring des Nibelungen", Text und Musik von Wagner. Wie „Das Rheingold" wurde sie gegen Wagners Willen auf Veranlassung König Ludwigs II. vorab in München uraufgeführt, am 26. Juni 1870; im Zyklus erklang sie erstmals am 14. August 1876 in Bayreuth. Sie ist der meistgespielte und emotional unmittelbarste Teil des Rings: Hier stehen nicht Götter und Zwerge, sondern Menschen und ihre Konflikte im Mittelpunkt – Liebe gegen Gesetz, Vaterliebe gegen Vertragstreue. Der Walkürenritt, „Winterstürme wichen dem Wonnemond" und Wotans Abschied mit dem Feuerzauber gehören zu Wagners bekanntester Musik.
Zur Handlung: Der verfolgte Siegmund findet Zuflucht in der Hütte Hundings und erkennt in dessen Frau Sieglinde seine Zwillingsschwester – beide sind Kinder Wotans. Sieglinde zeigt ihm das Schwert Nothung, das ein Fremder in die Esche gestoßen hat; Siegmund zieht es heraus, und die Geschwister fliehen als Liebende. Im zweiten Aufzug zwingt Fricka als Hüterin der Ehe Wotan, Siegmund im Kampf gegen Hunding fallen zu lassen. Die Walküre Brünnhilde, Wotans Lieblingstochter, verkündet Siegmund den Tod, wird aber von seiner Liebe zu Sieglinde so bewegt, dass sie ihn gegen Wotans Befehl schützt. Wotan selbst zerschlägt Siegmunds Schwert; Hunding tötet ihn, Wotan tötet Hunding. Brünnhilde rettet Sieglinde, die Siegfried unter dem Herzen trägt, und stellt sich der Strafe: Wotan nimmt ihr die Göttlichkeit und versenkt sie in Schlaf auf einem Felsen, den er – auf ihre Bitte – mit einem Feuerring umgibt, den nur ein Furchtloser durchschreiten wird.
Werkeinführung von Jürgen-Volker Ern
Der erste Tag von Wagners „Ring des Nibelungen" verständlich erklärt: Jürgen-Volker Ern, Einführungsredner am Opernhaus Zürich und bei den Bayreuther Festspielen, zeigt, wie die Revolution von 1848 in das Werk hineinwirkt, und führt durch Handlung und Symbolik der drei Aufzüge – von der Flucht Siegmunds bis zu Wotans Abschied. Anschließend erläutert er die Musik: Die Pianistin Won Choi spielt Leitmotive und Schlüsselszenen am Klavier ein – vom Orchestervorspiel über die Schwertfanfare und „Winterstürme wichen dem Wonnemond" bis zur Todesverkündigung und zu Wotans Abschied. Den Abschluss bildet eine Deutung der „Walküre" als Lebensmitschrift Wagners.
Ideal zur Vorbereitung auf den Opernbesuch oder zum vertiefenden Nachhören.
21 Titel · Gesamtlaufzeit 76 Minuten
Vortrag in deutscher Sprache mit Klavierbeispielen
Autor und Sprecher: Jürgen-Volker Ern · Klavier: Won Choi · Tonmeister: Joachim Müller
Download als MP3 (320 kbit/s) und FLAC (verlustfrei, CD-Qualität)
Identisch mit der CD-Ausgabe (EAN 4260019750327) aus der Reihe „Antworten auf Wagner"
Nach dem Kauf erhalten Sie den Download-Link per E-Mail; das Album wird als ZIP-Datei bereitgestellt.
Kurzfassung zur Oper
„Die Walküre" ist der „erste Tag" des Bühnenfestspiels „Der Ring des Nibelungen", Text und Musik von Wagner. Wie „Das Rheingold" wurde sie gegen Wagners Willen auf Veranlassung König Ludwigs II. vorab in München uraufgeführt, am 26. Juni 1870; im Zyklus erklang sie erstmals am 14. August 1876 in Bayreuth. Sie ist der meistgespielte und emotional unmittelbarste Teil des Rings: Hier stehen nicht Götter und Zwerge, sondern Menschen und ihre Konflikte im Mittelpunkt – Liebe gegen Gesetz, Vaterliebe gegen Vertragstreue. Der Walkürenritt, „Winterstürme wichen dem Wonnemond" und Wotans Abschied mit dem Feuerzauber gehören zu Wagners bekanntester Musik.
Zur Handlung: Der verfolgte Siegmund findet Zuflucht in der Hütte Hundings und erkennt in dessen Frau Sieglinde seine Zwillingsschwester – beide sind Kinder Wotans. Sieglinde zeigt ihm das Schwert Nothung, das ein Fremder in die Esche gestoßen hat; Siegmund zieht es heraus, und die Geschwister fliehen als Liebende. Im zweiten Aufzug zwingt Fricka als Hüterin der Ehe Wotan, Siegmund im Kampf gegen Hunding fallen zu lassen. Die Walküre Brünnhilde, Wotans Lieblingstochter, verkündet Siegmund den Tod, wird aber von seiner Liebe zu Sieglinde so bewegt, dass sie ihn gegen Wotans Befehl schützt. Wotan selbst zerschlägt Siegmunds Schwert; Hunding tötet ihn, Wotan tötet Hunding. Brünnhilde rettet Sieglinde, die Siegfried unter dem Herzen trägt, und stellt sich der Strafe: Wotan nimmt ihr die Göttlichkeit und versenkt sie in Schlaf auf einem Felsen, den er – auf ihre Bitte – mit einem Feuerring umgibt, den nur ein Furchtloser durchschreiten wird.