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Antworten auf Wagner: Die Meistersinger von Nürnberg
Werkeinführung von Jürgen-Volker Ern (Doppelalbum)
Richard Wagners einzige reife Komödie verständlich erklärt: Jürgen-Volker Ern, Einführungsredner am Opernhaus Zürich und bei den Bayreuther Festspielen, nähert sich den „Meistersingern" als heiterer Oper, führt mit einer kritischen Inhaltsangabe durch alle drei Aufzüge und widmet der viel diskutierten Schlussansprache des Hans Sachs ein eigenes Kapitel. Auf dem zweiten Teil erläutert er die Musik: Die Pianistin Won Choi spielt die Beispiele am Klavier ein – von der Ouvertüre über Fliedermonolog, Prügelfuge und Wahnmonolog bis zu Preislied und Quintett.
Ideal zur Vorbereitung auf den Opernbesuch oder zum vertiefenden Nachhören.
26 Titel in zwei Teilen · Gesamtlaufzeit 94 Minuten
Teil 1: Vortrag (44 Minuten) · Teil 2: Musik mit Klavierbeispielen (50 Minuten)
Autor und Sprecher: Jürgen-Volker Ern · Klavier: Won Choi · Tonmeister: Joachim Müller
Download als MP3 (320 kbit/s) und FLAC (verlustfrei, CD-Qualität)
Identisch mit der Doppel-CD (EAN 4260019750334) aus der Reihe „Antworten auf Wagner"
Nach dem Kauf erhalten Sie den Download-Link per E-Mail; das Album wird als ZIP-Datei bereitgestellt.
Kurzfassung zur Oper
„Die Meistersinger von Nürnberg" ist Wagners einzige Komödie unter seinen Hauptwerken und zugleich seine längste Oper (rund viereinhalb Stunden). Text und Musik stammen von Wagner; die Uraufführung dirigierte Hans von Bülow am 21. Juni 1868 in München. Im Unterschied zu den mythischen Stoffen seiner anderen Werke spielt die Handlung an einem konkreten Ort und in einer konkreten Zeit – im Nürnberg des 16. Jahrhunderts um den historischen Schuster und Dichter Hans Sachs. Musikalisch verbindet das Werk Wagners Leitmotivtechnik mit Chören, Ensembles und Anklängen an Bach und Chorale; das C-Dur-Vorspiel, das Quintett und das Preislied gehören zu seinen bekanntesten Stücken.
Zur Handlung: Der junge Ritter Walther von Stolzing liebt Eva, die Tochter des Goldschmieds Pogner. Dieser hat ihre Hand dem Sieger des Sängerwettstreits am Johannistag versprochen – vorausgesetzt, er ist Meistersinger. Walthers Probesingen scheitert an den starren Regeln der Zunft, die der pedantische Stadtschreiber Beckmesser als „Merker" rigoros anwendet. Nur Hans Sachs erkennt das Neue in Walthers Gesang. In der Johannisnacht eskaliert ein Ständchen Beckmessers in eine Massenprügelei. Am nächsten Morgen hilft Sachs Walther, seinen Traum zu einem regelgerechten Meisterlied zu formen; Beckmesser stiehlt den Text und blamiert sich damit auf der Festwiese. Walther gewinnt mit dem Preislied den Wettstreit und Eva. In seiner Schlussansprache mahnt Sachs, die deutschen Meister und ihre Kunst zu ehren – eine Passage, die bis heute kontrovers diskutiert wird.
Werkeinführung von Jürgen-Volker Ern (Doppelalbum)
Richard Wagners einzige reife Komödie verständlich erklärt: Jürgen-Volker Ern, Einführungsredner am Opernhaus Zürich und bei den Bayreuther Festspielen, nähert sich den „Meistersingern" als heiterer Oper, führt mit einer kritischen Inhaltsangabe durch alle drei Aufzüge und widmet der viel diskutierten Schlussansprache des Hans Sachs ein eigenes Kapitel. Auf dem zweiten Teil erläutert er die Musik: Die Pianistin Won Choi spielt die Beispiele am Klavier ein – von der Ouvertüre über Fliedermonolog, Prügelfuge und Wahnmonolog bis zu Preislied und Quintett.
Ideal zur Vorbereitung auf den Opernbesuch oder zum vertiefenden Nachhören.
26 Titel in zwei Teilen · Gesamtlaufzeit 94 Minuten
Teil 1: Vortrag (44 Minuten) · Teil 2: Musik mit Klavierbeispielen (50 Minuten)
Autor und Sprecher: Jürgen-Volker Ern · Klavier: Won Choi · Tonmeister: Joachim Müller
Download als MP3 (320 kbit/s) und FLAC (verlustfrei, CD-Qualität)
Identisch mit der Doppel-CD (EAN 4260019750334) aus der Reihe „Antworten auf Wagner"
Nach dem Kauf erhalten Sie den Download-Link per E-Mail; das Album wird als ZIP-Datei bereitgestellt.
Kurzfassung zur Oper
„Die Meistersinger von Nürnberg" ist Wagners einzige Komödie unter seinen Hauptwerken und zugleich seine längste Oper (rund viereinhalb Stunden). Text und Musik stammen von Wagner; die Uraufführung dirigierte Hans von Bülow am 21. Juni 1868 in München. Im Unterschied zu den mythischen Stoffen seiner anderen Werke spielt die Handlung an einem konkreten Ort und in einer konkreten Zeit – im Nürnberg des 16. Jahrhunderts um den historischen Schuster und Dichter Hans Sachs. Musikalisch verbindet das Werk Wagners Leitmotivtechnik mit Chören, Ensembles und Anklängen an Bach und Chorale; das C-Dur-Vorspiel, das Quintett und das Preislied gehören zu seinen bekanntesten Stücken.
Zur Handlung: Der junge Ritter Walther von Stolzing liebt Eva, die Tochter des Goldschmieds Pogner. Dieser hat ihre Hand dem Sieger des Sängerwettstreits am Johannistag versprochen – vorausgesetzt, er ist Meistersinger. Walthers Probesingen scheitert an den starren Regeln der Zunft, die der pedantische Stadtschreiber Beckmesser als „Merker" rigoros anwendet. Nur Hans Sachs erkennt das Neue in Walthers Gesang. In der Johannisnacht eskaliert ein Ständchen Beckmessers in eine Massenprügelei. Am nächsten Morgen hilft Sachs Walther, seinen Traum zu einem regelgerechten Meisterlied zu formen; Beckmesser stiehlt den Text und blamiert sich damit auf der Festwiese. Walther gewinnt mit dem Preislied den Wettstreit und Eva. In seiner Schlussansprache mahnt Sachs, die deutschen Meister und ihre Kunst zu ehren – eine Passage, die bis heute kontrovers diskutiert wird.